Herausragende Leistung von Maximilian Kolloros
Der europäische Lions Musikwettbewerb Thomas Kuti fand vom 05. – 07. November 2025 an der Royal Irish Academy of Music in Dublin statt. In der 1. Runde widmeten sich die 16 Cellisten dem Pflichtstück sowie einem Wahlstück aus der Repertoireliste. Die zwei Sätze aus der Suite Nr. 4 in Es-Dur für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach sowie das Pezzo capriccioso von Peter Iljitsch Tschaikowsky gaben dem 17-jährige Villacher Maximilian Kolloros die Gelegenheit sein musikalisches Feingefühl sowie seine brillanten technischen Fertigkeiten eindrucksvoll unter Beweis zu stellen.
Finale der sechs besten Kandidaten
Die Jury entschied Isaac Lottman (Niederlande), Lyam Chenaux (Schweiz – Liechtenstein), Charlotte Melkonian (Deutschland), Giada Moretti (Italien), Maximilian Kolloros (Österreich) und Gabriel Guignier (Frankreich) ins Finale zu entsenden. In der Finalrunde spielten die sechs Cellisten zuerst ein weiteres Wahlstück aus der Repertoireliste. Die Auftragskomposition „The Rising of the Moon“ des 20-jährigen, österreichischen Komponisten Leonhard Gaigg rundete die Auftritte jedes Finalisten ab.
Der 3. Preis wurde an Charlotte Melkonian verliehen. Isaac Lottman wurde der 2. Preis zugesprochen. Den 33. Europäischen Lions Musikwettbewerbs Thomas Kuti konnte 2025 Gabriel Guignier für sich entscheiden. Maximilian Kolloros belegte den ausgezeichneten vierten Platz. Er erhielt den mit 1.500 € dotierten Sonderpreis. Dieser sieht im kommenden Jahr einen Auftritt im Rahmen der Klassikreihe „Konzerte im Fronhof“ im Rokokosaal in Augsburg vor.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.